Rockstar line up at the Beth Chatto Symposium

Regina und ich (Anneliese) hatten letzte Woche die wunderbare Gelegenheit am ‘Beth Chatto Symposium’ in England teilzunehmen. Da wir immer noch Englisch denken, haben wir entschlossen, den Text in Englisch zu veröffentlichen. Für alle die Deutsch lesen wollen, Google Übersetzungen funktionieren mittlerweile recht gut ;-).

Imagine going to a music festival where all your favourite bands are playing, and the acts you didn’t already know will rock your world from now on too. That’s how I felt last week taking part in the Beth Chatto Symposium at the University of Essex where 500 plantlovers from 27 nations came together to discuss ‘Ecological Planting in the 21st Century’. The event was held in honour of Beth Chatto, an inspirational plantswomen who influenced so many gardeners all over the world.

Garden party at the Beth Chatto Gardens

 

I am still buzzing and inspired by the input of such talented, passionate people and feeling truly blessed to have had this opportunity. Originally this was meant to be a short facebook post, however the words just wouldn’t stop appearing on screen out while sitting in a little British seaside town after a morning swim reflecting on the last few days.

So what is Ecological Planting? Not an easy question to answer since there are various interpretations apart from the scientific definition. Noel Kingsbury discussed this in his blog a few days ago (highly recommended). Maybe ecological planting is a spectrum and can be anything from plant conservation to utilising a wide variety of native and non-native plants to encourage diversity. For me, humans are part of the ecosystem and therefore any design should take humans into consideration. As Andi Pettis from The High Line said, if people like having a small lawn on The High Line to linger on, they shall have that monoculture even if a mixed perennial planting in that space would give home to a wider range of flora and fauna. I think it is also very important that people can ‘read’ and relate to ecological plantings if these plantings are meant to be there for the long term. 

Dan Pearson talking about his work in Lowther Castle and the Tokachi Millennium Forest

 

It is a fact that our environment is changing, luckily plants can be very adaptable. But this change also means that we might have to be a bit more tolerant when it comes to the question of native or non-native plants. With regards to invasive plants it was discussed at the conference that it is very hard to predict which species will become invasive because location and growing conditions are key factors.

Cassian Schmidt said that there is a big gap between plant collections in Europe and what species are actually available in the trade. This gives me confidence that we are on the right path opening the nursery and making some of these rarer plants available to the public.

A display in the Beth Chatto Nursery

 

The event was quite philosophical and emotional at times going back to fundamental questions like ‘why do we garden?’. James Hitchmough summed it up quite nicely: to bring joy. Dan Pearson talked about creating a sense of place where humans can become centred, which is becoming increasingly important in the fast-paced world we live in.

Gardening is always disturbance, often an effort to slow down or even stop succession at a certain point in time to preserve a certain picture of the garden or space (this can be very hard work as you know). On the question of maintenance we could take a more relaxed approach, embracing change and working with nature rather against it. As Midori Shintani asked, isn’t one of the great challenges and pleasures in gardening to react and embrace that change? Isn’t working with living things that don’t always stick to the rule book what makes our profession so interesting? Peter Janke makes an effort to communicate to his clients that a garden will change, that it is a performance that should be allowed.

But this more relaxed approach requires a great deal of knowledge about plants and the conditions they grow in. Which is why I want more than ever to get out into the wild in various parts of the world and to study plants and their environments. I feel that plant design looks more harmonious if one is aware of natural or semi-natural plant communities. I wonder if the layman feels the same way? Educating our customers and the wider public certainly is part of the challenge. Do people actually like naturalistic planting? We are drawn outside and can find a lot of comfort and joy in a natural environment. At the same time nature can appear ‘messy’, even scary to some.

James Hitchmough said that all 500 people in that lecture hall live in a bubble; we are all part of a cult.
But what a great cult to be in. Feeling connected and blessed.

The Bognerhof Team reflecting on the day with Adam Baros from Silva Tarouca Research Institue, Pruhonice and James Hitchmough, Sheffield University.

 

Lots of familiar faces. Beatrice Krehl, Stefan Kastenhofer, Regina Hinterleitner, Bettina Jaugstetter and Cassian Schmidt

 

Hier entsteht etwas Neues!

An der Westseite vom Hofgarten des Stiftes Seitenstetten verwirklichen wir uns einen Traum. Am 6. September eröffnen wir dort die Bognerhof Gärtnerei! Auf dem 2,5 Hektar großen Grundstück befinden sich die Verkaufsflächen und ein Bereich für die zukünftige Gartenerweiterung. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, um euch im Herbst spannende Kräuter, Stauden und Gehölze anbieten zu können. 

Zum Start der Gärtnerei wird es im September und Oktober, jeweils von Donnerstag bis Samstag, ein saisonales Schwerpunktthema geben. Die Termine und Themen, sowie Adresse und Öffnungszeiten findet ihr hier: Bognerhof Gärtnerei Seitenstetten.

Das offizielle Eröffnungsfest der Gärtnerei wird im Frühjahr 2019 stattfinden. Wir freuen uns, bekannte und neue Gesichter in der Gärtnerei begrüßen zu dürfen.

Hier noch ein paar Bilder der Bauphase:

 

 

Die Verbindung zum Hofgarten wird hergestellt

Gefäßbepflanzung zur Dekoration der Stellflächen

 

Kathrin im Blütenmeer

 

Die Ansaat Mössinger Sommer auf den Böschungen funktioniert wunderbar.

 

Herzlich Willkommen im Blütenmeer

So schön kann ein Firmengelände im Industriegebiet sein! Im September 2017 wurde von uns der Zufahrtsbereich der Firma Girkinger in Steyr neu gestaltet. 

Ausgangsbasis war links von der Zufahrt eine Fläche mit Vlies und Schotter. Bodendeckerrosen und diverse Beikräuter unter der Esche. Rechts Rasen und eine kränkliche Kastanie.

Nach der Fertigstellung herrschte Skepsis, ob den diese Kiesflächen je attraktiv sein werden ….

…Besonders an einem nebeligen November Tag…

Umso mehr erfreut das Blütenmeer nicht einmal ein Jahr nach der Pflanzung sowohl die Mitarbeiter als auch Kunden und unterstreicht passend die modernisierte Fassade samt Logo der Fa. Girkinger.

 

 

 

 

Das Handwerk des Ziergehölzschnittes

Der Frühling steht vor der Tür und die Gärtner wachen auf. Zu dieser Zeit tauchen bei Gartenbesitzern auch wieder Fragen bezüglich Gehölzschnitt auf. Wann schneide ich welche Sträucher und wie?

Aus Angst vor überhandnehmender Wildnis oder weil die falschen Pflanzen für den Standort gewählt wurden, wird oft zu viel und vor allem falsch geschnitten. Das kann sich sehr negativ auf die Blühfreudigkeit und die Gestalt der Pflanzen auswirken und folglich die Freude am Garten verderben.

Ziele eines fachgerechten Strauchschnitts sind:

  • Pflanzen gesund zu erhalten.
  • Größe und Form der Gehölze zu beeinflussen.
  • Intensivere Laub- und Rindenfarben.
  • Und natürlich eine üppige Blüte und/ oder Fruchtbehang.

Sträucher, die ihrer natürlichen Wuchsform entsprechen und üppig blühen.

Richtiger Gehölzschnitt ist ein essenzieller Teil der Gartenkultur und eine der wichtigsten Fertigkeiten der Gärtner. Uns tut immer wieder das Herz weh, wenn schöne, gute Pflanzen durch falschen Schnitt verunstaltet werden.

Der leider sehr oft praktizierte “Hausmeisterschnitt”.

Wenn man Pflanzeneigenschaften wie Blühzeitpunkt, natürliche Wuchsform und Austrieb kennt, ist Gehölzschnitt nicht schwierig. Um der Verwirrung entgegenzuwirken und die häufigsten Fragen unserer Kunden zu beantworten, ist es uns ein großes Anliegen, Kenntnisse rund um den Gehölzschnitt zu vermitteln.

Gelegenheit dazu gibt es am 21. und 24. März 2018. Am Mittwoch werden in einem Theorieabend am Bognerhof die Grundlagen erklärt und am Samstag geht es dann auf zur Praxis. Denn, selbst die Schere in die Hand zu nehmen ist der beste Weg richtigen Gehölzschnitt zu verinnerlichen.

Es gibt noch freie Plätze! Wer dabei sein will, melde sich bitte über das Bildungszentrum St.Benedikt hier an.

An dieser Stelle wollen wir euch ein tolles Buch empfehlen. “Alles über Gehölzschnitt” von Helmut Pirc vermittelt die Grundlagen ausgezeichnet und beinhaltet Anleitungen zu Erziehungs-, Erhaltungs- und Verjüngungsschnitt der wichtigsten, bei uns verwendeten Gehölze in Wort und Bild.

Einen guten Start ins neue Gartenjahr wünscht euch das Team vom Bognerhof!

Rückblick Staudentage und Gehölztag 2018

Wir sind voller Energie und Inspiration für die neue Saison aus Langenlois zurückgekehrt. Was wir an dieser Veranstaltung schätzen, ist der bunte Mix aus Produzenten und Pflanzenverwendern verschiedenster Herkunft und Alters. Es ist immer wieder spannend sich auszutauschen. Wir bedanken uns beim BAV Langenlois, der uns jedes Jahr das Vertrauen schenkt, ein gutes Programm zu gestalten. Wir denken es ist uns gelungen. Danke auch an alle ReferentInnen für ihren tollen Input.

Wie versprochen hier die Links zu den Zusammenfassungen der Vorträge bzw. weiterführenden Informationen. In den nächsten Tagen werden die fehlenden Links ergänzt:

Gehölztag 2018

Heinrich Beltz | Form-, Zwerg- und Säulenobst – ideal für kleine Gärten

Mark Krieger | Strauchverwendung in öffentlichen Anlagen, ein Auslaufmodell?

Stefan Kastenhofer | Fokus Gehölze – Neuigkeiten, Trends und Altbewährtes

Petra Hirsch | Erst die Gehölze gestalten einen Garten!

Helmut Pirc | Der Herbst- und Winteraspekt im Garten – Gestalten mit Farben und  Strukturen

 

Staudentage 2018

Andreas Wiedmaier | Bergregenwald in Freiburg im Breisgau
Link zur Homepage von Andreas Wiedmaier

Bob Brown | New Garden-Worthy Plants

Adam Baros | The Czech experience with perennial plantings in public and private spaces

Bernd Hochwartner | Südkoreas Gärten der Natürlichkeit

Marion Jentzsch | Stauden für den Freilandschnitt – Sortimente, Anbautipps und Kulturabläufe
Schnittstaudenbeispielpflanzung
Schnittstauden in Bändchengewebe
Schnittstauden aus dem Freiland für den Frühsommer
Anbautipps

Stefan Kastenhofer |  Fokus Stauden – Neuigkeiten Trends und Albewährtes

Katrin Lugerbauer | Faszination Schattenstauden – Die dunkle Seite Ihres Gartens

Katharina Kreß-Wallace | Öffentliches Grün an der Ostküste der USA mit Fokus auf Gräser und Seggen
Link zur Homepage von Hoffman Nursery 

Daniel Zimmermann | Raum, Atmosphäre und Pflanzen als Gestaltungsmedium